Dienstag, 24. November 2009

emergency education in Sungai Batang and Malalak, West Sumatra



There would be so much to write about, but finding time and words for it, is kind of difficult.

From the 13th till the 22nd a group of 11 volunteers from the organisation Friends of Waldorf Education were working with children which were effected by the earthquake which happened end of September.
In the first Camp there were around 700 people living on a soccer pitch in tents sponsored by Rotary International, only 95 tents fit on the land so that sometimes two families had to share one tent. Imagine 5 to 13 people sharing a tent of 4 square meters. Anyway the children were comparatively healthy compared to the ones in Gaza we met in July.

In the second Camp in Malalak is the situation much more difficult due to the landscape. The villages lays on top of a mountain, main parts of the road got destroyed either by the earthquake or by the following landslides. Out of the 808 houses in the village 566 are damaged or destroyed, 28 are not seen any more - covered by soil and rocks. 62 people got killed whereas 33 are still missing - oh no 32 because we found one dead body. Luckily we didn't see it as a whole, because after 6 weeks its only a black corpse any more with a horrible smell. Interestingly enough that the area wasn't searched with heavy machines, I don't understand and know why. Now people aren't looking any more for the missing bodies because of there strong Islamic believes, they said the dead ones are buried, so why to disturb them any more. But can you imagine walking over an area were you are sure that dead bodies are laying below you?

In that area work was much more difficult, children showed symptoms of traumatic experience. In the school we worked, 12 children are dead. And keep in mind, that only three years back a earthquake happened at the same spot, not as strong as the last one, but still. People therefore just finished rebuilding and settling back to normal live and than it happened again. People losing faith in the stability of the earth, there basic stronghold also on a symbolic level gets disturbed or destroyed. So of course children in school can't concentrate any more, aren't that motivated, opposing the teachers, getting aggressive, wake up at night because of nightmares and so on ... so we could set a starting point for children to strengthen their self healing abilities. Lets hope it is sustainable and helps the children to overcome their traumatic experience and integrated it into their live.

Samstag, 18. Juli 2009

work info about Gaza

read Annies Blog (colleague of mine) about our work in Gaza AnnieAlina I don't have the time at the moment to write about it.

Lukas

Sonntag, 12. Juli 2009

preperation for Gaza

I am going again to Gaza, on Tuesday 14.7.09 we hopefully manage to get into Israel and on the 15. to Gaza via Erez.I hope that I am able to provide you more detailed information about the whole situation in Gaza and some personal insights in the next days.

I am following the "Free Gaza Movement quite close and found that post just a second ago.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Was würden Sie tun, wenn Sie für ein Projekt zur Woche des Grundeinkommens 2.000 Euro zur Verfügung hätten?

Es kommt vor, dass jemand eine Idee hat, die er oder sie gern realisieren möchte. Ein Projekt, eine wirklich originelle Aktion, eine Veranstaltungsform, etwas ganz Besonderes. Es fehlt nicht an Fantasie, auch nicht an Mitstreitern oder an Motivation. lese hier weiter!


Perspektive Wechseln am Unternehmen Mitte in Basel



Schwindelerregend, ob das schon die angestrebten 30m sind? ca. dreimal so hoch wie unser Hochseilgarten, ich bin gespannt wie ich mich darauf fühle, wir werden sehen.



Neuland - so sieht es aus!

Freitag, 5. Juni 2009



(Bild von David Masuch)

das war letztes wochenende in hugolsdorf bei captura, jemand hatte eine slackline mitgebracht, ich habe immer wieder versucht darauf zu laufen - es ist schwer - macht aber unglaublich spaß.

Ich hatte dort 5 volle tage, wieder unglaublich energiereiche tage. vor einigen wochen hatte ich das gefühl, ich müsse immer min. 8 std. schlafen um fit zu sein. nein, es geht auch anders, oft habe ich nur wenige stunden geschlafen, die begegnungen und menschen haben die kraft gegeben, vieles erleben zu dürfen. so ein glücksgefühl wie dort hatte ich schon länger nicht mehr. ich habe im moment das gefühl, dass das leben einfach läuft, ich treffe hier jemand, der mir etwas anbietet und dort jemand der mich auf den länger gesuchten gedanken bringt - ich bin glücklich.

eins wurde mir deutlich, über diese tage. ich haber in meinem leben immer zwei pole die zusammengehören und sich gegenseitig unterstützen oder befruchten. sei es die schreinerausbildung und die schule, das studium und die arbeit bei idem, die tiefe frage nach dem daseinsgrund des menschen, den beweggründen für sein handeln und die aufenthalte in israel und palästina, mit seinen tragischen momenten.

deswegen auch hier ein zweites bild.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Bachelorthesis

I just handed in my Bachelor thesis, everyone who like to read it,is welcome to do so. I am looking forward for comments.

Notfallpädagogische Krisenintervention als Herausforderung für Soziale Arbeit or emergency educational crisis intervention as a new challenge for social work

PS: Sorry, most is in German.

PalFest09

You probably all know, that PA backed activities in Jerusalem are forbidden since the signing of the Oslo agreement. Even the Palestine Literature Festival, which should have started in the Palestinian National Theatre, was cancelled by Israeli police. Have a look at


Find out about PalFest09

Samstag, 16. Mai 2009

Bericht von Anja Reichel

Wie darf man das nennen?

Südafrika 1985. Zwei schwarze Südafrikaner werden Zeugen eines Autounfalls, der verletzte Mann ist weiß. Sie rufen einen Krankenwagen für Weiße und stehen dem Verletzten so gut es geht bei. Doch der Krankenwagen kommt nicht. Sie rufen noch einmal an und betonen, dass es sich beim Verletzten um einen Weißen handelt. Nicht recht überzeugt fragt die Stimme am Ende der Notfallhotline „Ihr seid doch Schwarze, seid ihr sicher, dass der Mann weiß ist?“

Wie würde man das nennen? Unterlassene Hilfeleistung auf der Basis rassistischer Vorurteile? Apartheid?

Vorgestern fuhr mein Verlobter Ghassan mit seinen Arbeitskollegen durch die Westbank zu einem kleinen Dorf, in dem er Gruppenleiter- und Theaterkurse in einem Frauenzentrum anbietet. Viele der größeren Straßen in der Westbank sind nur für Israelis befahrbar, und für Palästinenser mit Sondergenehmigung (Bus und Taxi, Transportunternehmen, Ärzte). Dann gibt es aber auch Straßen, die nicht von Israelis befahren werden sollen, dies ist nach israelischem Gesetz unter Strafe gestellt. So soll verhindert werden, dass jüdische Israelis in die wenigen Gebiete der Westbank fahren, die unter palästinensischer Sicherheitskontrolle stehen. Ghassans Kollege kommt aus Ostjerusalem, und darf deswegen das Auto der Organisation mit israelischen Kennzeichen sowohl auf der einen als auch auf der anderen Straße fahren.

Sie haben gerade die Siedlung Ariel passiert, mit 30.000 Einwohnern eine der größten israelischen Städte in der Westbank, und fahren auf die Schilder zu, die Israelis darauf aufmerksam machen, dass sie hier nicht weiterfahren dürfen. Palästinensergebiet A, keine Durchfahrt für Israelis! Da werden sie Zeuge, wie der Fahrer des Wagens vor ihnen plötzlich die Kontrolle verliert und mit einem LKW zusammenstößt. Sie steigen aus, um dem Ehepaar im Unfallfahrzeug Erste Hilfe zu leisten. Die ältere Frau hat bis auf einen Schock keine offensichtlichen Verletzungen davon getragen, ebenso wenig der LKW-Fahrer. Der Ehemann im Kleinwagen jedoch blutet stark und ist kaum bei Bewusstsein. Die Insassen sind Israelis. Ghassan bittet daher seinen Kollegen, eine israelische Ambulanz zu rufen, die von der nahegelegenen Siedlung innerhalb weniger Minuten am Unfallort sein kann.
Ghassan spricht mit dem Fahrer auf Hebräisch, um ihn bei Bewusstsein zu halten und ihn zu beruhigen. Er hat sein Hebräisch in einem Kurs an der Uni in Nablus gelernt. Das ist schon eine ganze Weile her, aber es reicht, um mit dem Mann Kontakt aufzunehmen.
Mittlerweile sind 10 Minuten vergangen und es ist noch kein Krankenwagen in Sicht. Weitere Palästinenser kommen zur Unfallstelle. Ghassan fragt seinen Kollegen, ob dieser beim Anruf erwähnt hat, dass der Verletzte Israeli, Jude, ist. Es gibt für Israelis keinen Grund, auf dieser Straße zu fahren. Ghassan befürchtet, dass der israelische Notruf denkt, beim Verletzten handelt es sich um einen Palästinenser, und deswegen keinen Krankenwagen schickt. Was für mich total verrückt scheint, ist für ihn ein selbstverständlicher Gedankengang.

Sie entscheiden sich daher auf Nummer sicher zu gehen, und auch eine palästinensische Ambulanz zu rufen, die zwar einen wesentlich weiteren Anfahrtsweg hat, aber besser als gar keine Hilfe wäre. Ghassans Kollege ruft danach noch einmal beim israelischen Notruf an und macht der Person am anderen Ende klar, dass es sich beim Verletzten um einen jüdischen Israeli handelt. Daraufhin kommt kurze Zeit später ein Militärjeep zur Unfallstelle. Ein Soldat steigt aus, sieht die vielen Palästinenser um das Auto des jüdischen Ehepaars stehen, versucht zu erfassen was passiert ist, und will dann dem Fahrer Wasser geben. Ghassan erklärt ihm, dass es aufgrund möglicher innerer Verletzungen gefährlich sein kann, wenn der Mann trinkt. Der Soldat wird zornig und will sich mit Ghassan anlegen, und nur schwerlich kann dieser ihm erklären, dass es wichtiger wäre, endlich einen Krankenwagen zu bekommen. Eine Polizeistreife kommt, der Polizist fragt „Wer hat den Unfall verursacht?“ und will dann den Ausweis des palästinensischen LKW-Fahrers konfiszieren. Schließlich ruft er beim Notruf an, und bittet „Dringend, schnell, schnell“ um einen Krankenwagen. Nach einigen Minuten kommt die Feuerwehr. Dann kommen zur gleichen Zeit der israelische und der palästinensische Krankenwagen. Die palästinensische Ambulanz hatte sich direkt nach dem Anruf auf den Weg gemacht, ohne dass jemand wissen wollte, wer das Unfallopfer ist. Die israelische Ambulanz fuhr erst los, als der israelische Polizist bestätigen konnte, dass es sich beim Verletzten wirklich um einen Israeli handelt...

Wie darf man das nennen? Wir stellen uns oft die Frage, wie wir in Deutschland auf von Israel verübte Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen können. Es ist einfach, über palästinensische Raketen aus dem Gazastreifen zu sprechen, niemand wird uns vorhalten, dass wir allgemein gegen alle Araber oder alle Moslems sind. Wie können wir aber erklären, was Besatzung ist und welch einen Einfluss dieses System auf jeden Aspekt im Alltag der Palästinenser hat, wie Menschen ihrer Grundrechte beraubt werden. Und das, ohne als Antisemit bezeichnet zu werden, gegen alle Israelis, gegen alle Juden. Es ist ein schwieriges Unterfangen, und vielleicht sind wir noch nicht bereit für diese Art von Kritik. Das Problem ist nur, dass unsere falsche Vorsicht und bedingungslose Unterstützung nicht nur für die Palästinenser, sondern auch für die Israelis kontraproduktiv ist und die Gräben im Nahen Osten nur noch vertieft.

... Die Ambulanz kam also schließlich, aber ohne Arzt, nur der Fahrer = Sanitäter war zur Stelle. Ghassan und seine Kollegen halfen dem Sanitäter, den Fahrer aus dem Auto heraus auf die Trage und in den Krankenwagen zu legen. Zu diesem Zeitpunkt kamen 5 weitere Armeejeeps und mehrere bewaffnete Siedler zur Unfallstelle. Ghassan hatte den Eindruck es sollte sichergestellt werden, dass die Palästinenser nicht über die Israelis herfallen. Sie stiegen aus und schrieen die umstehenden Palästinenser an, sie sollen verschwinden und es gäbe nichts zu sehen. Eine Frau schrie zurück „Wir helfen dem Mann, wir wollen ihn nicht umbringen!“ Der Krankenwagen war mittlerweile abgefahren und Ghassan und seine Kollegen machten sich auch wieder auf den Weg.

Nach getaner Arbeit gingen sie im kleinen palästinensischen Dorf zum Mittagessen. Während sie so saßen und mit dem Wirt über Gott und die Welt philosophierten, gesellte sich ein israelischer Gast zu ihnen und beteiligte sich an ihrem Gespräch. In einem Gebiet, das für den Israeli Sperrzone ist. Warum ist er trotzdem da? Gutes Essen und nette Leute. Moslems, Christen, Juden, an einem Tisch mitten in der schmerzlich zerteilten Westbank, einfach so, gutes Essen, nette Leute.

Wie nenne ich das? Hoffnungsschimmer!

Mittwoch, 13. Mai 2009

you might wonder why ...

You might wonder why I post that many tragic and saddening stories ... yes I am wondering myself, because I do forget to post the nice stuff happening in our world. Anyway, right now I m finding all that information, while researching for my BA thesis. Have you ever heard about traumatized children in Iraq? I haven't, but now, have a look at this article from theGlobalist

and an even better story, still not sure how that could be possible in 2009

Samstag, 9. Mai 2009

The Freedom Theater in Jenin

Have a look at this beautiful work, they are coming to Germany as part of the





For further information have a look at The Freedom Theater

Thats the work we need to support!